Rucksack statt Tasche für Laptop oder Notebook

Rückenschmerzen gelten als Volkskrankheit Nummer eins; mehr als zwei Drittel aller Deutschen leiden im Laufe ihres Lebens mindestens einmal darunter. Auch für viele Studierende sind Schmerzen und Verspannungen ein Thema, häufig verursacht durch langes Sitzen, Stress oder ergonomisch ungünstige Arbeitsplätze in Hörsälen, Bibliotheken und zu Hause.
Doch das muss nicht so sein. Rückenfreundliches Studieren ist möglich, und das mit nur geringem Aufwand. Die Unfallkasse Nordrhein-Westfalen rät:

  • Rucksack statt Tasche für Laptop oder Notebook – wer diese Geräte den lieben langen Tag schleppt, sollte das Gewicht gleichmäßig auf dem Rücken verteilen. Ein Rucksack bietet zudem Stauraum für Unterlagen, Bücher und Kleinkram. Tipp: Bücher, Laptop und andere schwere Gegenstände rückennah in den Rucksack packen.

  • Bewegung beugt Rückenschmerzen vor. Wer wenig Zeit hat, findet hier ein Plakat mit gezielten Ausgleichsübungen. Bewegte Entspannung hilft, wenn Stress und Überlastung Gründe für Rückenbeschwerden sind. Gute Beispiele sind Yoga, QiGong und Wassergymnastik.

  • Mal die Lage wechseln: Auf dem Sofa lümmelnd Vokabeln lernen, auf der Decke im Park Formeln pauken, die Fensterbank als Pult nutzen – Abwechslung tut dem Rücken gut.

  • Im häuslichen Arbeitszimmer stehen Bücherregale, häufig benutzte Ordner, Drucker und Papierkorb so im Raum, dass sie im Sitzen nicht erreichbar sind. Das zwingt zu häufigem Aufstehen und zum Gehen kurzer Wege.


www.deinruecken.de
Weitere Informationen rund um den gesunden Rücken bietet die Präventionskampagne „Denk an mich. Dein Rücken“. Träger der Kampagne sind die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen, die Knappschaft und der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau. Die Kampagne hat das Ziel, Rückenbelastungen bei der Arbeit, in Schule und Freizeit zu verringern.

Diese Pressemeldung ist können Sie hier auch als PDF herunterladen.

Laborsicherheitsfilm "Alles wird besser" jetzt auch in englischer Sprache

Verantwortliche aus Laboratorien, die Unterweisungen für Studierende oder Beschäftigte durchführen, kennen oftmals den als Unterweisungshilfsmittel bekannten Laborsicherheitsfilm „Alles wird gut“.

Dieser etablierte Unterweisungsfilm wurde in einer aktualisierten und an den heutigen Stand der Technik angepassten Variante vom Institut für Anorganische Chemie der Universität Kiel neu produziert. Die englische Fassung ist nun ebenfalls online frei verfügbar und kann im Internet angesehen werden:

Die deutsche Fasseung: Alles wird besser

Die englische Fasseung: Alles wird besser

Kurzvideo zum Thema „Unfallversicherungsschutz für Studierende“

Auf dem YouTube-Kanal der Unfallkasse NRW können Sie ab sofort ein Kurzvideo zum Thema „Unfallversicherungsschutz für Studierende“ aufrufen.
Interessierten Hochschulen wird der Film auf Anfrage auch zur Einbindung in die eigene Webseite zur Verfügung gestellt.
Anschauen können Sie das Video auch hier: Video

Ihre Ansprechpartnerin bei der Unfallkasse NRW ist:
Nil Yurdatap
Stabsstelle Kommunikation
Sankt-Franziskus-Str. 146
40470 Düsseldorf
Tel.: 0211-9024-1406
n.yurdatap@unfallkasse-nrw.de

Fragen zum Versicherungsschutz

3 Artikel zum Versicherungsschutz

Veranstaltung „Online Netzüberwachung“ an der Universität Duisburg-Essen

In vielen Bereichen von Hochschulen, wie zum Beispiel Rechenzentren, Telefonzentralen oder Laboratorien, können elektrische Betriebsmittel nutzungs- bzw. verfahrensbedingt -eigens zur Prüfung nach der Unfallverhütungsvorschrift „Elektrische Anlagen und Betriebsmittel“ GUV-V A 3- nicht von der Spannungsversorgung getrennt werden. Die Veranstaltung „Online Netzüberwachung“ zeigte ein Verfahren auf, bei dem die Überwachung der Sicherheit  elektrischer Betriebsmittel im Rahmen einer Permanentüberwachung ermöglicht werden kann.
Eine praktische Anschauung der „Online Netzüberwachung“ konnte im Rahmen einer Tagesveranstaltung an der Universität Duisburg-Essen im NETZ-Gebäude gegeben werden.

Weitergehende Informationen können Sie den folgenden Dokumenten entnehmen:

Vortrag SV Otto

Aufbau der Stromversorgung im Netz

Neue Verbraucher

Wegfall der Beteiligung der Arbeitsschutzverwaltung im Baugenehmigungsverfahren

Mit Erlass vom 08.März 2013, Az.: VI A3-100 hat das Ministerium für Bauen, Wohnen, Stadtentwicklung und Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen erklärt, dass die Beteiligung der für Fragen des Arbeitsschutzes zuständigen Behörden im Baugenehmigungsverfahren nicht mehr erfolgt.

Dementsprechend ist daher zukünftig in der Weise zu verfahren, dass die Bauaufsichtsbehörden Baugenehmigungen ohne Beteiligung der für den Arbeitsschutz zuständigen Behörden mit dem Hinweis erteilen, dass die Belange des Arbeitsschutzes von den Bauherrinnen und Bauherren zu beachten sind. Entsprechend den §§ 3 und 6 des Arbeitssicherheitsgesetzes können die Bauherrinnen und Bauherren bei der Erfüllung der Anforderungen des Arbeitsschutzes auf die Beratung von Betriebsärzten/innen und Sicherheitsfachkräften zurückgreifen.