Wasser in der Kindertagespflege

Warum ist das Thema wichtig?

  • Unfälle in Verbindung mit Wasser können schwerwiegende Folgen nach sich ziehen
  • Wasser zieht Kinder „magisch“ an.
  • Kleinkindern fehlt je nach Alter und Entwicklungsstand das nötige Regelverständnis und Gefahrenbewußtsein im Umgang mit Wasser.
  • Kleinkinder haben einen großen Bewegungsdrang.
  • Kindliche Neugierde und Explorationsverhalten sind bei Kindern unter drei Jahren besonders ausgeprägt.
  • Kleinkinder sind Nichtschwimmer.
  • Kleinkindern fehlt die nötige Orientierungsfähigkeit.
  • Gefahrenquelle Wasser wird leicht unterschätzt.

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Welche Gefährdung ist möglich?

  • Ertrinken
    Die besondere Gefahr liegt darin, das Ertrinken selbst in kleinsten Wasseransammlungen möglich ist und lautlos abläuft.


Handlungsanleitung für die Praxis

  • Kinder mit Wasser nie unbeaufsichtigt - alleine und unbeobachtet - lassen! Dies gilt z.B. für Wasserpfützen, Badewannen, Planschbecken und sonstige mit Wasser gefüllte Behältnisse.
  • Wasserflächen wie Teiche, Pools, Feuchtbiotope, Regentonnen oder Bäche dürfen für Kinder nicht zugänglich sein.
  • Wasserflächen, die aufgrund natürlicher Ursachen wie Regen (z. B. Pfützen oder mit Wasser gefüllte Behälter) entstehen, müssen beseitigt werden oder deren Zugänge müssen verwehrt bleiben.
  • Wasserflächen müssen gesichert sein, z. B. durch schwer zu überwindende Einfriedungen wie Zäune und Brüstungen, die mindestens 1 m hoch und keine Spitzen aufweisen.
  • In der Badewanne und Duschkabine sind rutschsichere Einlagen zu nutzen.
  • In der Nähe von Wasser darf sich eine Kindertagespflegeperson nicht ablenken lassen, z. B. durch Telefonate oder Gespräche.

Wasserflächen sind zu sichern! Kinder mit Wasser nie unbeaufsichtigt - alleine und unbeobachtet – lassen!

Das ist besonders wichtig