Wasser in der Kindertagespflege

Warum ist das Thema wichtig?

  • Unfallgeschehen mit schwerwiegenden Folgen
  • Wasser zieht Kinder „magisch“ an.
  • Kleinkindern fehlt je nach Alter und Entwicklungsstand das nötige Regelverständnis und Gefahrenbewußtsein im Umgang mit Wasser.
  • Kleinkinder haben einen großen Bewegungsdrang.
  • Kindliche Neugierde und Explorationsverhalten sind bei Kindern unter drei Jahren besonders ausgeprägt.
  • Kleinkinder sind Nichtschwimmer.
  • Kleinkindern fehlt die nötige Orientierungsfähigkeit.
  • Gefahrenquelle Wasser wird leicht unterschätzt.


Foto: bierwirm/stock.adobe.com

Welche Gefährdung ist möglich?

  • Ertrinken
    Die besondere Gefahr liegt darin, das Ertrinken selbst in kleinsten Wasseransammlungen möglich ist und lautlos abläuft.


Handlungsanleitung für die Praxis

  •  Wasserflächen wie Teiche, Pools, Feuchtbiotope, Regentonnen oder Bäche dürfen für Kinder nicht zugänglich sein.
  • Wasserflächen, die aufgrund natürlicher Ursachen wie Regen (z. B. Pfützen, mit Wasser gefüllte Behälter) entstehen, müssen beseitigt werden oder der Zugang muss verwehrt bleiben.
  • Wasserflächen müssen gesichert sein, z. B. durch Einfriedungen wie Zäune und Brüstungen, die mindestens 1 m hoch und schwer überwinden sind.
  • In der Badewanne und Duschkabine eine rutschsichere Einlage oder einen Kinderwannen-Aufsatz nutzen.
  • Bei der Beaufsichtigung von Kindern in der Nähe von Wasser sich als beaufsichtigende Person nicht ablenken lassen, z. B. durch Telefonate oder Gespräche.

Das ist besonders wichtig
Wasserflächen sichern!
Kinder mit Wasser nie unbeaufsichtigt - alleine und unbeobachtet – lassen!
Auch nicht in Badewanne, Kneippbecken, Planschbecken!

Weiterführende Informationen

Diese Informationen können Sie hier als pdf-Datei herunterladen: Wasser in der Kindertagespflege