Neue Systematik für das Regelwerk der gesetzlichen Unfallversicherung

Zum 01.05.2014 werden Titel und Nummerierungen vereinheitlicht

Mit ihrem Vorschriften- und Regelwerk unterstützt die gesetzliche Unfallversicherung Betriebe und Beschäftigte darin, Arbeitsplätze gesund und sicher zu gestalten. Ab dem 01.05.2014 wird sich die Systematik des Schriftenwerks verändern. Dies ist notwendig geworden, um Überschneidungen, die sich aus der Fusion der beiden Spitzenverbände von Berufsgenossenschaften und öffentlichen Unfallversicherungsträgern ergeben hatten, zu bereinigen und zu vereinheitlichen.

Kürzel wie BGV/GUV-V, BGI/GUV-I oder GUV-SI wird es deshalb in Zukunft nicht mehr geben. Durchgängig werden die Schriften in vier Kategorien eingeteilt werden: DGUV Vorschriften, DGUV Regeln, DGUV Informationen und DGUV Grundsätze.

Parallel dazu wird auch das Nummerierungssystem der Schriften eine neue Ordnung bekommen. Jede Publikation des "Vorschriften und Regelwerks der DGUV" erhält eine eigene, in der Regel sechsstellige, Kennzahl, nur die Unfallverhütungsvorschriften werden ein bis zweistellige Ziffern haben. An der Kennzahl wird abzulesen sein, um welche Art von Schrift es sich handelt und welcher Fachbereich der DGUV sich um den Inhalt kümmert. Die Fachbereiche haben die wichtige Aufgabe, das Vorschriften- und Regelwerk auf dem aktuellen Stand der Technik, der Arbeitsmedizin und der Rechtsprechung zu halten.

Mit der Umstellung auf das neue System stellt die DGUV auf der Startseite ihrer Publikationsdatenbank eine Transferliste mit den alten und den neu vergebenen Nummern bereit. In der DGUV-Publikationsdatenbank wird es möglich sein, sowohl nach den alten als auch nach den neuen Nummern zu suchen.

Für eine Übergangszeit können die Medien sowohl mit der alten als auch mit der neuen Nummer bestellt werden.

Die Unfallkasse NRW kennzeichnet die einzelnen Schriften auf ihren Internetseiten mit beiden Nummerierungen (alt und neu).


Die im Bereich der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen gültigen Unfallverhütungsvorschriften geben verbindliche Ziele zum Schutz der Sicherheit und der Gesundheit vor. Die in den Unfallverhütungsvorschriften enthaltenen Durchführungsanweisungen zeigen zusammen mit den Regeln, Informationen und Grundsätzen, wie diese Schutzziele erreicht werden können.

  • Regeln konkretisieren und erläutern Vorschriften
  • Informationen helfen die Schutzziele zu erfüllen
  • Grundsätze setzen Maßstäbe in Verfahrensfragen

 

 

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