Handlungshilfe HH4.0

Die Software Handlungshilfe HH4.0 wird bereits in einigen Mitgliedsbetrieben der Unfallkasse NRW eingesetzt.

Hauptvorteil gegenüber der Handlungshilfe HH3.1 sind die verbesserte Netzwerkfähigkeit und eine Mandantenfähigkeit. Das heißt, dass sich innerhalb der Software Benutzerrechte zur Zugriffssteuerung vergeben lassen. So gibt es, neben dem IT- Administrator, drei verschiedene Rollen mit unterschiedlicher Berechtigung. Der Supervisor bearbeitet die Gesamtstruktur und hat insbesondere die Aufgabe der Rechteverwaltung. Der Anwender kann für seinen Bereich eigene Arbeitsplaner anlegen und bearbeitet die Prüflisten im Arbeitsplaner. Der „Lesende“ Nutzer hat keine Schreibrechte und kann nur die Ergebnisse der Gefährdungsbeurteilung betrachten.

Siehe „Änderungen der Version HH4.0 gegenüber der Vorgängerversion HH3.1"

Ein weiterer Vorteil ist die flexible Datenbankauswahl. Standardmäßig wird die Software mit der Java-Datenbank H2 ausgeliefert. Diese lässt sich auf andere SQL-Datenbanken umstellen. Prinzipiell sind alle SQL-Datenbanken verwendbar, für die es einen JDBC-Treiber gibt. Der Nutzer selber greift über einen Browser auf die Software zu.


Copyright: Unfallversicherung Bund Bahn

Durch zukünftige Softwareupdates werden weitere Funktionen nachgereicht. So wird es zukünftig möglich sein, über alle Strukturierungsebenen die Maßnahmenverwaltung durchzuführen. Ferner wird die Möglichkeit gegeben, mit Musterarbeitsplanern zu arbeiten.


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Ein wichtiger Bestandteil der der Software sind die Prüflisten. Durch Prüffragen werden die Führungskräfte, als verantwortliche für die Gefährdungsbeurteilung, durch die Gefährdungsbeurteilung geführt. Über regelmäßige Inhaltsupdates findet eine Anpassung an Änderung der Rechtsvorschriften statt.

Da die Handlungshilfe HH4.0 mit Steuermitteln erstellt worden ist und die UVB Wettbewerbsklagen vermeiden möchte, ist die Abgabe der Software an Mitglieder außerhalb der UVB an Bedingungen geknüpft. Hierdurch sind wir als Unfallkasse NRW an bestimmte Vorgaben gebunden.

Die Mitgliedsbetriebe der Unfallkasse NRW erhalten die Handlungshilfe HH4.0 über einen schriftlichen Antrag. Die Lizenzgebühren trägt, wie bei der bisherigen Software die Unfallkasse NRW. Ferner ist ein Konzept zur Umsetzung der Gefährdungsbeurteilung zu erstellen und der Lizenzvertrag vom Arbeitgeber zu unterschreiben.

Download „Deckblatt Bewerbung zum Erhalt der Software

Download „Information zum Umsetzungskonzept

Download „Lizenzbedingungen

Wir empfehlen Ihnen, die Veranstaltung „Gefährdungsbeurteilung mit der Handlungshilfe 4.0 - Informationsveranstaltung über die neue Version 4.0“ im Vorfeld zu besuchen - auch Personen, die schon mit der Handlungshilfe HH3.1 arbeiten. Hier erläutern wir die Neuerungen der Software und erklären, welche Anforderungen und Inhalte das Konzeptpapier enthalten muss. Die Termine entnehmen Sie bitte unserer Internetseite, in dem Bereich "Service" unter der Rubrik Seminare.

Der Antrag zur Software sowie das Umsetzungskonzept werden durch die Unfallkasse NRW auf Plausibilität geprüft.

Wird das Umsetzungskonzept positiv beurteilt, können zwei Multiplikatoren (bei großen Einrichtungen ggf. auch mehr) an einer entsprechenden Schulung der Unfallkasse NRW teilnehmen. Eine Teilnahme an dem Seminar „Gefährdungsbeurteilung mit der Handlungshilfe HH4.0 – Grundseminar“ ohne genehmigtes Umsetzungskonzept ist nicht möglich.

Hiernach erfolgt die Auslieferung der Software an die Einrichtung, und die ausgebildeten Multiplikatoren schulen die eigenen Anwender im Rahmen des vorgestellten Konzeptes.

Um sich vorab ein Bild über die Hardwareanforderungen zu machen, finden Sie hier drei Dokumente, die uns die Unfallversicherung Bund Bahn zur Verfügung stellt.

Download „Anforderungen an die Ausstattung

Download „Systemtechnische Umsetzung der Software

Download „Empfehlungen für die Serverbemessung