Sicherheit und Gesundheitsschtuz für Bauhöfe und den Straßenbetriebsdienst

In einem Rundschreiben macht die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) auf sicherheitstechnische Mängel an teleskopierbaren Anlegeleitern aufmerksam. Die Teleskopanlegeleitern wurden von mehreren Discountern verkauft. Sie sind mit einem GS-Zeichen versehen, dass aber aufgrund gravierender Mängel zu Unrecht vergeben wurde. Teleskopanlegeleitern, die mit den beschriebenen Mängeln behaftet sind, dürfen nicht verwendet werden.

Weitere Hinweise und Bilder zu den Leitern finden Sie hier.

Die Pflege von straßenbegleitenden Grünstreifen ist eine risikoreiche Tätigkeit. Deshalb müssen Führungskräfte auf Eignung und Qualifikation ihrer Mitarbeiter achten. So will der Umgang mit Motor sägen gelernt sein. Die Beseitigung von Sturmschäden sollten nur erfahrene Experten übernehmen. Das gilt für Straßenwärter, Feuerwehrleute und Hausmeister gleichermaßen.

Worauf im Einzelnen zu achten ist erläutert ein Artikel in der Zeitschrift faktor arbeitsschutz 4/2011 von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung: Artikel

Besetzung von Winterdienstfahrzeugen mit Beifahrer - Allein gegen Eis und Schnee?

Wenn der Winter Einzug hält, ist es wieder soweit – die Mitarbeiter von Bauhöfen und Straßenmeistereien sind gefragt.
Immer häufiger wird bei der Besetzung von Winterdienstfahrzeugen auf den Beifahrer verzichtet, meist aus Kostengründen.
Die gesetzlichen Unfallversicherungsträger werden regelmäßig zu Stellungnahmen aufgefordert, ob Winterdienstfahrzeuge im Einsatz mit einem Beifahrer besetzt sein müssen. Diese Frage ist nicht pauschal zu beantworten, vielmehr ist es notwendig, für die jeweilige Einsatzfahrt im Einzelfall zu entscheiden.

Hilfestellung für die Entscheidung gibt folgender Artikel: Winterdienst



Ladungssicherung bei Streumaschinen - Alles fest im Griff?


In Sachen „Ladungssicherung“ liegt in der Praxis vieles im Argen.Die Ursachen: Unkenntnis des Fahrers beziehungsweise des Fahrzeughalters, Bequemlichkeit, Zeitdruck. Ein besonders sensibler Bereich ist die Sicherung von Streumaschinen während des Winterdiensteinsatzes.Hilfreiche Informationen gibt hierzu ein Artikel der Zeitschrift faktor arbeitsschutz 6/2010 von der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung. Artikel

Warnposten sollen die Verkehrsteilnehmer vor einer Verkehrseinschränkung oder Gefahrenstelle warnen. Dass sie dabei für die ankommenden Verkehrsteilnehmer selbst gut sichtbar sein müssen versteht sich von selbst. Die Warnkleidung muss in ihrer Ausführung an die verkehrstechnischen Voraussetzungen (Witterungseinflüsse, gefahrene Geschwindigkeiten, Verkehrsdichte) an der jeweiligen Arbeitsstelle angepasst sein. Als Warnkleidung sollte die Klasse 3 immer angestrebt werden.

Wichtigstes Hilfsmittel für einen Warnposten ist die Warnfahne. Durch sie sollen die Verkehrsteilnehmer aufmerksam gemacht werden, so dass sie sich auf die geänderte Verkehrslage einstellen können. Warnfahne ist aber nicht gleich Warnfahne. Hier gibt es nämlich zwei verschiedene Größen. Warnposten müssen mit einer Warnfahne ausgestattet werden, die eine Seitenlänge von mindestens 75 cm besitzt. In der kleineren Form (Seitenlänge 50 cm) ist die Warnfahne nur zur Kennzeichnung von Geräten und Fahrzeugen ausreichend, weil es hierbei noch zusätzliche Erkennungsmerkmale gibt, wie z. B. das Fahrzeug selbst, eine auffällige Lackierung, Sonderrechte und Rundumleuchten. 

Verkehrsregelungen dürfen Warnposten nicht vornehmen, das bleibt ausschließlich der Polizei vorbehalten. Ein Standort auf der Fahrbahn, um mit der eigenen Person die ankommenden Verkehrsteilnehmer zum Anhalten zu zwingen, ist lebensgefährlich und nicht zulässig.

Welche Anforderungen und Verhaltensregeln für den Einsatz von Warnposten noch von Bedeutung sind, finden Sie in den Arbeitshilfen in der Muster-Betriebsanweisung „Warnposten“. Die Betriebsanweisung kann, abgestimmt auf die betrieblichen Gegebenheiten, auch zur Unterweisung der Beschäftigten verwendet werden.

Betriebsanweisung Warnposten