Pressemitteilungen der Unfallkasse NRW

Präventionskampagne "Risiko raus!"

[12.07.2011] Ein Helm schützt das Hirn - Eltern sind Vorbilder Es ist keine Frage: Ein getragener Helm schützt Radfahrer im Falle eines Sturzes vor schweren Kopf- und Halswirbelverletzungen. Dennoch tragen ihn noch immer viel zu wenige Fahrradfahrer – ob aus Gewohnheit, aus Furcht um die Frisur oder auch deshalb, weil es in Deutschland noch keine Helmpflicht für Radfahrer gibt.

„Was beim Radrennsport selbstverständlich ist, sollte auch für das Radfahren im Alltag zur Regel werden – nicht nur für Kinder“, sagt Georg Nottelmann, Präventionsexperte der Unfallkasse NRW. Er betont die Vorbildfunktion von Eltern: „Es ist nicht besonders glaubhaft, wenn ich meinem Kind sage, es soll den Helm aufsetzen – und ich dann selbst ohne Helm neben ihm herfahre“, so Nottelmann über eine allzu alltägliche Situation im Straßenverkehr.

Ein schneller Blick aufs Etikett verrät schon viel über den Helm: Hinweise auf die Norm EN 1078, CE-Kennzeichnung oder besser noch das Prüfzeichen GS, sind Zeichen für Qualität und Sicherheit.
Neben der geeigneten Größe ist das individuelle Anpassen ein Muss. Der Helm sollte vor allem angenehm zu tragen, möglichst leicht sein und so fest sitzen, dass er zwar nicht drückt, aber beim Vorbeugen auch nicht gleich verruscht.

Der Helm sollte waagerecht auf dem Kopf sitzen und die Helmkante sich einen Fingerbreit über den Augenbrauen befinden. Die Riemen sollten als Dreieck um die Ohren liegen, sie aber nicht berühren. Der Verschluss muss mühelos zu schließen sein, aber dennoch so nah am Kinn an anliegen, dass maximal ein Finger zwischen Kinn und Riemen passt.

Der Fachhandel bietet neben individueller Beratung ein zunehmend breiteres Angebot in unterschiedlichen Design- und Farbvarianten.

Vielfältige Informationen zum Thema Sicherheit beim Radfahren sind unter unter www.risiko-raus.de, Rubrik: Infomaterial kostenlos abrufbar. Unsere Pressemitteilung können Sie hier im pdf-Format herunterladen: Pressemitteilung