Pressemitteilungen der Unfallkasse NRW

Elterntaxi, nein danke

Gesetzliche Unfallversicherung stellt Verkehrssicherheit in den Mittelpunkt ihres Angebots auf der didacta

Das Bild zeigt eine Schülerin auf dem Schulweg
[14.02.2018]

Was können wir tun, um Verkehrswege für Kinder sicherer zu machen? Wie können wir sie dabei unterstützen, jeden Tag möglichst unfallfrei an ihr Ziel zu kommen? Auf der diesjährigen Bildungsmesse didacta (20. bis 24.02.2018) in Hannover stellt die gesetzliche Unfallversicherung die Verkehrssicherheit in den Mittelpunkt ihres Informationsangebotes. Und das mit gutem Grund.

Mehr als 111.000 Kinder und Jugendliche sind 2016 auf dem Weg zur Schule oder Kita verunglückt. Das Risiko bei einem Unfall im Straßenverkehr eine schwere Verletzung zu erleiden, liegt dabei deutlich höher als bei einem Schulunfall. Das zeigt die Zahl der Unfallrenten, die in der Folge von der gesetzlichen Unfallversicherung gezahlt werden. Verkehrsunfälle sind immer noch die häufigste Todesursache im Kindesalter.

Lieber zu Fuß als im Taxi

Sollten Eltern ihre Kinder also besser mit dem Auto zur Schule fahren, um sie zu schützen? Die Antwort ist nein. Eltern, die ihre Kinder morgens mit dem Auto zur Schule bringen, tun ihrem Nachwuchs keinen Gefallen. Im "Eltern-Taxi" lernen die Kinder kaum, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen. Besser ist es, die Kinder zu Fuß gehen zu lassen.

"Nur so lernen sie, Verantwortung im Straßenverkehr zu übernehmen", sagt Dr. Frank Hospach, Geschäftsbereichsleiter Prävention des Gemeinde-Unfallversicherungsverbands Hannover und der Landesunfallkasse Niedersachsen: "Hinzu kommt, dass der zu Fuß zurück gelegte Schulweg, die Bewegung, soziales Lernen und die Persönlichkeitsentwicklung fördert. Das alles bietet das Auto nicht." Im Gegenteil es berge auch Gefahren. Auf der Straße und auch vor den Schulen, wo sich morgens die Elterntaxis stauen und zu unübersichtlichen Verkehrssituationen führen.

Sie finden den Stand der gesetzlichen Unfallversicherung in Halle 11 Stand B32.