Nachrichten der Unfallkasse NRW

Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen – Gefährdungsbeurteilung

[03.12.2013] Die Unfallkasse NRW stellt für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen exklusiv eine praktikable Gefährdungsbeurteilung zur Verfügung.

Auch wenn das Verkehrsrecht kein Gegenstand der gesetzlichen Unfallversicherung ist, will die Unfallkasse NRW auch hier ihre Mitgliedsbetriebe unterstützen und mit der Gefährdungsbeurteilung einen Weg aufzeigen, wie die Betriebe ihre Verpflichtungen aus dem Arbeitsschutzrecht und aus dem Verkehrsrecht eigenverantwortlich erfüllen können.

In der Gefährdungsbeurteilung werden die organisatorischen „Hausaufgaben“ eines jeden Betriebes für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen dargestellt.  Die dann weiter aufgeführten Maßnahmen zur Gefährdungsminimierung sind aber keine Auswahl von Beispiel-Maßnahmen, sie sind vielmehr als Mindest-Anforderungen zu verstehen, die betrieblicherseits ihre Umsetzung finden müssen.

Gerade bei dieser betrieblichen Umsetzung trat immer wieder das Problem auf, wie die unterschiedlichsten Arbeitsstellen unter Einbeziehung der vielfältig vorhandenen verkehrlichen Besonderheiten an der konkreten Arbeitsstelle berücksichtigt werden können.

Deshalb geht die Unfallkasse NRW einen Schritt weiter. In der Gefährdungsbeurteilung werden nicht nur Maßnahmen zur Gefährdungsminimierung benannt, es wird auch mit vielen konkreten Beispielen gezeigt, wie diese Umsetzung aussehen kann. Dazu werden bereits jetzt schon viele Arbeitshilfen zur Verfügung gestellt. Diese sind weitestgehend im Word-Format verfasst, so dass sie mit geringem Aufwand auf die betrieblichen Gegebenheiten abgestimmt werden können.

Die Unfallkasse NRW sieht in der Gefährdungsbeurteilung und in den Arbeitshilfen einen ersten großen Schritt zu einem „Gesamtpaket“ von Arbeitsschutzmaßnahmen für die Sicherung von Arbeitsstellen an Straßen. Im Laufe der Zeit soll dieses Paket durch weitere Arbeitshilfen immer größer und vollständiger werden. Wenn Sie sich an dieser Aufgabe beteiligen wollen, setzen Sie sich mit uns in Verbindung.

Zur Gefährdungsbeurteilung und zu den Arbeitshilfen