Nachrichten der Unfallkasse NRW

Schulschwimmen: Kinder sind automatisch versichert

[10.11.2008] Viele Kinder zwischen lernen zwischen fünf und neun Jahren schwimmen. Während sie oft in nassen Element viel Spaß haben sind ihre Eltern besorgt um ihre Sicherheit. Doch dazu gibt es wenig Grund: Nur 2,2 Prozent der etwa 569.000 Unfälle, die pro Jahr in Deutschland beim Schulsport passieren, sind Schwimmunfälle. Wesentlich unfallträchtiger sind die Ballsportarten, beispielsweise Fußball und Handball. Für kaum eine andere Schulsportart sind die Lehrkräfte so gründlich geschult wie für das Schwimmen: Wer in NRW Kindern das Schwimmen, Tauchen und Springen beibringt, hat ein Sportstudium absolviert, besitzt mindestens das Rettungsschwimmabzeichen (Bronze) und ist fähig zu Erster Hilfe und Wiederbelebung. Der Anfängerunterricht findet zudem im Lehrschwimmbecken statt. Es ist maximal 1,35 Meter tief.

Passiert während des Schwimmunterrichts oder auf den damit verbundenen Wegen dennoch ein Unfall, stehen die Kinder unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung.