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Magazin: Ich pflege 2/2025

Das Bild zeigt das Titelblatt des Magazins Ich pflege Ausgabe 2 2025

Titelbild: ©freepik.com

Wenn ein geliebter Mensch pflegebedürftig wird, verändert sich meist auch die Zweisamkeit. Aus selbstverständlichem Miteinander können Fürsorge auf der einen und Abhängigkeit auf der anderen Seite entstehen. Beziehungen können ins Wanken geraten, und wo vorher Nähe war, schleicht sich Distanz ein. 

Aber so muss es nicht kommen. In der neuen Ausgabe der Zeitschrift „Ich pflege! Das Magazin für pflegende Angehörige“ beschreiben Paare, dass ihre Liebe und das Verständnis füreinander gewachsen sind und wie wichtig in diesem Prozess ehrliche Gespräche und kleine Gesten waren, aus denen sich neue Gemeinsamkeiten entwickeln konnten. Dieser Prozess braucht Zeit und Unterstützung, um zu gelingen. Sich dabei Hilfe zu holen, ist ein Zeichen von Selbstfürsorge, sagt Dr. Kaus Pfeiffer, Psychologe in der Abteilung Geriatrie Altersforschung am Hubert-Bosch-Krankenhaus Stuttgart. Seiner Erfahrung nach können Pflegeberatung, Selbsthilfegruppen und psychologische Begleitung entlasten und neue Perspektiven eröffnen. Viele dieser Angebote gibt es online oder hybrid, gerade in ländlichen Regionen ist dies ein wichtiger Punkt.

Weitere Themen in „Ich pflege!“:

  • Nachbarschaftshilfe ist hochwillkommen, für sie kann der Entlastungsbetrag eingesetzt werden. Doch dafür gibt es Regeln.
  • In einem Projekt in Wismar kochen demenziell Erkrankte zusammen mit ihren Angehörigen.
  • Warum Musik das Leben für Parkinson-Erkrankte leichter macht.

Über „Ich pflege!“

Das Magazin wird herausgeben von der Aktion Das sichere Haus (DSH) und den Unfallkassen in Deutschland, bei denen pflegende Angehörige unter bestimmten Voraussetzungen gesetzlich unfallversichert sind.

Hier können Sie die neue Ausgabe des Magazins „Ich pflege“ herunterladen: Medien