Nachrichten der Unfallkasse NRW

In der Kita ohne Risiko im Wasser planschen

Das Bild zeigt ein Kinderplanschbecken
Foto: kohlerfoto - stock.adobe.com
[19.06.2020]

Im Sommer sorgen Planschbecken und Gartenschlauch für Abkühlung in der Kita. Damit das Spielen im und mit dem Wasser ein Spaß bleibt, gilt: "Wasserspiele darf es nur unter besonderer Aufsicht geben", sagt Thorsten Vent, Aufsichtsperson der Unfallkasse Nord im Bereich Kindertageseinrichtungen. Er rät, dass mindestens eine Erzieherin oder ein Erzieher die Kinder beim Planschen ständig im Blick hat. Das Wasser im Becken sollte zudem nicht tiefer als 20 Zentimeter sein. Was sonst noch beim Spielen im Wasser beachtet werden muss, steht in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift KinderKinder (2/2020).

Neben der Sicherheit am Planschbecken spielt auch der Sonnenschutz beim Spielen im Freien eine große Rolle. "Alle Kinder sollten draußen Badebekleidung und eine Kopfbedeckung tragen", so Thorsten Vent. Auch das Auftragen von wasserfester Sonnenmilch ist selbstverständlich, bevor es raus ins Freigelände geht. Das Planschbecken selbst sollte möglichst im Schatten platziert sein. Wo das nicht möglich ist, sind Sonnensegel oder Sonnenschirme nötig. "Wenn mittags die Sonne am höchsten steht, sollten sich Kinder und Beschäftigte ganz in einen schattigen Bereich zurückziehen oder eben drinnen aufhalten".

Von Wasser kann immer ein Risiko ausgehen. Auch in Teiche, Biotope oder die Regentonne auf dem Kitagelände können Kinder hineinfallen und ertrinken. Um dem vorzubeugen, müssen Teich, Tonne und Co. gegen Hineinfallen gesichert sein.

Pressemitteilung der DGUV