Gemeinsames Lernen im Schulsport

[27.07.2017]

Inklusion auf den Weg gebracht

Band 2 – Praxisbeispiele

„Dabei sein ist alles!“ Diese Devise, sinngemäß formuliert von Pierre de Coubertin, dem Pädagogen und Begründer der olympischen Spiele der Neuzeit, steht im Gegensatz zum offiziellen olympischen Motto „Citius, altius, fortius“ („Schneller, höher, stärker“) – und beschreibt doch gerade für den Schulsport, worum es eigentlich geht: nämlich allen Schülerinnen und Schülern positive Körper- und Bewegungserfahrungen zu vermitteln.

Ein so verstandener Schulsport ist ein wesentlicher Beitrag zu einer umfassenden schulischen Gesundheits- und Werteerziehung. Erstere gewinnt in Zeiten, in denen schon Kinder unter Bewegungsmangel, körperlichen Fehlbelastungen und Stress leiden, immens an Bedeutung. Letztere bezieht sich auf die vielfältigen Gelegenheiten zum sozialen Lernen, die der Schulsport bietet: die Einhaltung von Regeln, kooperatives Handeln, die Achtung von Mit- und Gegenspielern – also Fairness –, das alles sind grundlegende Verhaltensmuster, die im Schulsport vermittelt werden können.

In einem mehrperspektivischen Sportunterricht werden den Schülerinnen und Schülern diese verschiedenen Sinnrichtungen des sportlichen Handelns zugänglich gemacht. Das gilt umso mehr unter dem Blickwinkel von Inklusion und Integration.

Band 2 widmet sich dann der konkreten praktischen Ausgestaltung von zeitgemäßen Schulsportangeboten mit heterogenen Lerngruppen.

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