10/28/08

Information zur Umlage für das Insolvenzgeld ab Januar 2009

Die Aufgabe des Einzuges der Insolvenzgeld-Umlage für die Entgeltabrechnungszeiträume ab 01.01.2009 wird auf die Einzugsstellen des Gesamtsozialversicherungsbeitrages (Krankenkasse oder Minijob-Zentrale) übertragen.

Die Übertragung fand im Rahmen des am 26.06.2008 vom Deutschen Bundestag beschlossenen Gesetzes zur Modernisierung der gesetzlichen Unfallversicherung (UVMG) statt. Ab Januar 2009 müssen alle Mitgliedsunternehmen der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen, über deren Vermögen ein Insolvenzverfahren zulässig ist, ihren Beitrag zur Insolvenzgeld-Umlage monatlich zusammen mit dem Gesamtsozialversicherungsbeitrag an die jeweilige Krankenkasse oder an die Minijob-Zentrale zahlen. Maßgeblich für die Berechnung sind das rentenversicherungspflichtige Entgelt und der durch die Bundesregierung – ausgehend vom erwarteten Bedarf – festgesetzte Beitragssatz.

Aufgrund der Neuregelung im UVMG haben die Mitgliedsunternehmen der Unfallkasse Nordrhein-Westfalen im Jahr 2009 sowohl den im Rahmen der nachträglichen Umlage erhobenen Beitrag zur Insolvenzgeld-Umlage für das Jahr 2008 an die Unfallkasse, als auch den monatlichen Beitrag zur Insolvenzgeld-Umlage 2009 an die Einzugsstellen des Gesamtsozialversicherungsbeitrages abzuführen.

Insolvenzgeld erhalten Arbeitnehmer im Falle der Insolvenz ihres Arbeitgebers als Ausgleich für offene Entgeltansprüche. Es wird von den Agenturen für Arbeit ausgezahlt.

Für weitergehende Informationen stehen Ihnen folgende Ansprechpartnerinnen gerne zur Verfügung:

Iris Kriegers-Somnitz       0211 9024-444
Yvonne Hennecke            0211 9024-445