Antirutschmatten

Reibungskräfte wirken dem Verschieben der Ladung entgegen. Ihre Größe wird durch den Reibbeiwert bestimmt, der sich aus der Materialpaarung zwischen der Ladefläche und der Ladung ergibt. Je höher der Reibbeiwert ist, umso geringer sind auch die weiteren erforderlichen Sicherungsmaßnahmen.

Antirutschmatten erhöhen den Reibbeiwert zwischen der Ladefläche und der Ladung. Sie sollten bei jeder sich bietenden Gelegenheit verwendet werden.

Bei der Verwendung von Antirutschmatten darf die Ladung keinen Kontakt zur Ladefläche haben. Eine punktuelle Verwendung der Antirutschmatten unter der Ladung kann ausreichend sein. Bei unebenen Ladeflächen, wie z.B. bei Fahrzeugen, die auch für Schüttgüter verwendet werden, sollten die Antirutschmatten großflächig eingesetzt werden. (Beispiel: 3 durchgängige Streifen unter einer Euro-Palette). Ladeflächen müssen besenrein sauber sein.

Antirutschmatten sind als alleinige Sicherungsmaßnahme nicht ausreichend. Sie sind immer in Kombination mit einer kraftschlüssigen Ladungssicherung (Zurrverfahren) einzusetzen. Dadurch wird verhindert, dass sich die Ladung beim Durchfahren von Fahrbahnunebenheiten bewegen kann („tanzen“).


Was Antirutschmatten leisten können, sehen Sie hier:


Ohne Verwendung von Antirutschmatten

 

Mit  Antirutschmatten


Wir danken dem Baubetriebshof der Stadt Oer-Erkenschwick.